Warum noch wissenschaftlich arbeiten? Studentische Wissensproduktion im Zeitalter von KI begleiten und prüfen
Inhalt
Durch die Veröffentlichung von Sprachmodellen gerät besonders das wissenschaftliche Arbeiten unter Druck. Auf Knopfdruck können heutzutage wissenschaftliche Texte generiert statt selbst erarbeitet und als Prüfungsleistung eingereicht werden. Wissenschaft beruht hingegen auf Transparenz, Ehrlichkeit und Nachvollziehbarkeit, besonders im Hinblick auf die eigene Leistung. Was müssen Studierende im Fach lernen, damit sie diese wissenschaftlichen Prinzipien in ihren wissenschaftlichen Arbeitsprozessen anwenden können?
Im Workshop erarbeiten wir, was wissenschaftliches Arbeiten in den jeweiligen Fächern und Disziplinen bedeutet, wo es Überschneidungen und Unterschiede gibt. Wir reflektieren, welche Fähigkeiten Studierende erlernen sollen und welche Tätigkeiten unbedenklich bzw. mit Einschränkungen von Sprachmodellen oder anderen KI-Modellen übernommen werden können. Abschließend analysieren wir, inwiefern die derzeitigen Prüfungsverfahren die erforderlichen Fähigkeiten wirklich erfassen.
Der Workshop lebt vom Austausch Lehrender aus unterschiedlichen Fakultäten und Disziplinen, die das Thema aus ihren je eigenen Erfahrungen und Perspektiven bereichern können. Die Ergebnisse sollen auf die eigene Lehre anwendbar sein, und nach Möglichkeit soll jede:r Lehrende einen ersten Entwurf für ein Bewertungsraster (Rubric) für wissenschaftliches Arbeiten im KI-Zeitalter mitnehmen.
Zielgruppe
Lehrende aller Fakultäten (kann gerne ergänzt werden)
Zielsetzung
Von den Teilnehmenden wird nach Besuch der Veranstaltung erwartet, dass sie in der Lage sind
- wissenschaftliches Arbeiten im eigenen Fach zu reflektieren.
- zentrale fachspezifische Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten (z. B. schreiben, argumentieren, Versuche durchführen, dokumentieren, …) abzuleiten.
- relevante KI-Kompetenzen (z. B. wissenschaftliche Integrität, ethische Nutzung, Quellenkritik, …) zu formulieren
- ein Bewertungsraster für die eigene Lehre zu entwerfen
Methode
LehrePlus Teilnahmebedingungen
| Veranstaltungsnummer | 262-11934 |
| Beginn |
Mi., 24.02.2027, 09:00 Uhr |
| Maximale Teilnehmer:innenanzahl | 12 |
| Dauer | 1 Termin |
| Arbeitseinheiten | 8 AE |
| Zertifikatsstufe | Zertifikatsstufe 2 oder 3 |
| Veranstaltungsort |
Campus Neustadt Langemarckstr. 113, 28199 Bremen (Barrierefrei zugänglich) |
| Dozent:in |
Dr.in Anna Maria Kaim
|
Veranstaltungstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Mittwoch • 24.02.2027 • 09:00 - 16:00 Uhr | Campus Neustadt |