Lernräume neu denken – Erfahrungsbasiertes Lernen gestalten
Inhalt
Wie können Lernräume so gestaltet werden, dass Studierende Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess übernehmen – und dabei Vertrauen in ihre Wirksamkeit, Kreativität und Handlungskompetenz entwickeln?
In diesem zweitägigen Workshop erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in erfahrungsbasiertes und transformatives Lernen – inspiriert vom didaktischen Ansatz der dänischen Innovationsschule Kaospilot. Sie erproben konkrete Methoden, reflektieren ihre eigene Rolle als Lehrende und entwickeln Ansätze, um Studierende darin zu unterstützen, selbst aktiv zu werden: als Lernende, als Mitgestaltende und als verantwortliche Akteur:innen ihres Bildungswegs.
Zielgruppe
Lehrende aller Fakultäten mit und ohne Vorerfahrung. Alle Inhalte sind anschlussfähig an unterschiedliche Fächerkulturen und Lehrstile.
Zielsetzung
Die Teilnehmenden setzen sich mit zentralen Konzepten erfahrungsbasierten Lernens auseinander und erproben deren Anwendung an eigenen Lehrkonzepten. Der Workshop bietet Raum für unmittelbares Erleben, Reflexion und Austausch – mit dem Ziel, neue Impulse für die Lehrpraxis zu gewinnen.
Im Rahmen des Workshops können Teilnehmende
den Mehrwert erfahrungsbasierter Lernansätze wie dem Lernzyklus nach Kolb erleben und besser verstehen.
konkrete Methoden aus der Kaospilot-Didaktik erproben – etwa die 7Cs zur Gestaltung transformativer Lernprozesse, die Learning Arch-Methode zum Aufbau nachhaltiger Lernräume, Disturbances als gezielte kreative Irritation zur Förderung von Lernprozessen oder Formative Assessments zur Begleitung und Sichtbarmachung von Lernfortschritten.
mehr Sicherheit im Umgang mit offenen Lernformaten gewinnen und Studierende wirksam begleiten – in selbstorganisierten Gruppenprozessen ebenso wie beim Entwickeln eigener Ideen und Perspektiven.
Methode
Lernen durch Erleben: Die Teilnehmenden durchlaufen einen vollständigen Zyklus erfahrungsbasierten und transformativen Lernens und erleben unmittelbar, welche Wirkung solche Lehrformate entfalten können.
Perspektivenwechsel: In den Lernsituationen werden vertraute Rollenbilder als Lehrende hinterfragt – etwa durch den gezielten Umgang mit Kontrollverlust und Ambiguität. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Rolle und setzen sich mit dem Selbstverständnis als Facilitator vertieft auseinander.
Methoden, Ansätze und praktische Umsetzung: Im Laufe des Workshops erproben die Teilnehmenden die Methoden zur Gestaltung lebendiger Lernräume unterstützt durch Feedback und kollegialen Austausch.
LehrePlus Teilnahmebedingungen
| Veranstaltungsnummer | 262-11952 |
| Beginn |
Do., 11.03.2027, 09:00 Uhr |
| Ende | Fr., 12.03.2027, 16:00 Uhr |
| Maximale Teilnehmer:innenanzahl | 14 |
| Dauer | 2 Termine |
| Arbeitseinheiten | 16 AE |
| Zertifikatsstufe | Zertifikatsstufe 2 oder 3 |
| Veranstaltungsort |
Campus Neustadt Langemarckstr. 113, 28199 Bremen (Barrierefrei zugänglich) |
| Dozent:in |
Dr. Lisa Heindl
|
Veranstaltungstermine 2
| Nummer | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Donnerstag • 11.03.2027 • 09:00 - 17:00 Uhr | Campus Neustadt |
| 2 | Freitag • 12.03.2027 • 09:00 - 16:00 Uhr | Campus Neustadt |