Die Challenge für mein Modul: Challenge Based Learning erleben und für das eigene Modul umsetzen
Inhalt
Der Workshop vermittelt die Grundlagen von Challenge-Based Learning (CBL) und ermöglicht den Teilnehmenden, die Methode aktiv in einem praxisnahen, selbstgesteuerten Prozess zu erleben – indem sie eine konkrete, anwendbare Challenge für ihre eigene Lehrveranstaltung (Modul) entwickeln, die von einem realen Unternehmen gestellt wird.
Schwerpunkte der Inhalte:
Einführung in CBL:
Was ist Challenge-Based Learning? Welche Prinzipien liegen der Methode zugrunde? Wie unterscheidet sich CBL von anderen Lehrformen wie Problem-Based Learning oder Projektarbeit? Die drei Säulen von CBL: Authentische Challenge, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Öffentlicher Output.
CBL im Kontext der Hochschullehre – mit Unternehmen als Partner:
Warum CBL für die Hochschuldidaktik relevant ist: Förderung von Kompetenzen wie Kreativität, Problemlösung, Teamarbeit und Transfer.
Wie Unternehmen als echte Partner in der Lehre agieren können – durch die Bereitstellung von realen Herausforderungen.
Praxisbeispiele aus der Hochschulpraxis: CBL-Projekte mit Unternehmen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Innovation, Sozialwirtschaft etc.
Die eigene Lehrveranstaltung als Anlass für einen echten Impact:
Wie kann ich eine authentische Challenge aus der Praxis (z. B. von einem Unternehmen) in meine Lehrveranstaltung integrieren?
Reflektion: Welche Herausforderungen gibt es in meiner Lehrveranstaltung? Wie kann ich eine Challenge nutzen, die Studierende motiviert, Wissen anwendet und echten Nutzen für die Gesellschaft oder Wirtschaft schafft?
Praxisphase: Entwicklung der eigenen Challenge mit Unternehmensbezug:
Auswahl oder Anpassung einer realen Challenge von einem Unternehmen (z. B. aus einem Partnerunternehmen, einem Netzwerk oder einem Innovationslabor).
Formulierung einer handlungsorientierten Challenge, die Studierende herausfordert und für Unternehmen relevant ist.
Entwicklung von Lernaktivitäten, Teamstrukturen und Lösungsansätzen.
Erstellung eines ersten Prototyps (z. B. Skizze, Storyboard, Kurzkonzept).
Überlegungen zur Evaluation und zum öffentlichen Output – z. B. Präsentation vor dem Unternehmen, öffentliche Veröffentlichung, Prototypen-Showcase.
Zielgruppe
Lehrende aller Fakultäten
Zielsetzung
Nach dem Workshop sollen die Teilnehmenden in der Lage sein,
ein theoretisches Verständnis über CBL zu entwickeln.
eine echte, unternehmensbasierte Challenge für ihre Lehrveranstaltung zu entwickeln.
ein konkretes Handlungskonzept für die Umsetzung zu erstellen.
die Rolle von Unternehmen in der Hochschullehre zu reflektieren und zu nutzen.
Methode
LehrePlus Teilnahmebedingungen
| Veranstaltungsnummer | 262-11910 |
| Beginn |
Mi., 17.03.2027, 09:00 Uhr |
| Maximale Teilnehmer:innenanzahl | 12 |
| Dauer | 1 Termin |
| Arbeitseinheiten | 8 AE |
| Zertifikatsstufe | Zertifikatsstufe 2 oder 3 |
| Veranstaltungsort |
Campus Neustadt Langemarckstr. 113, 28199 Bremen (Barrierefrei zugänglich) |
| Dozent:in |
Dr. Lisa Heindl
Sabine Riemer |
Veranstaltungstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Mittwoch • 17.03.2027 • 09:00 - 16:30 Uhr | Campus Neustadt |